Beiträge von Captain_Txlar

    Heut morgen sagte ein Physiker im Radio, dass es eine Gefahrenanalyse vom CERN gegeben haben soll, die von 5 Mrd. Jahren Zeit für die Entstehung eines schwarzen Lochs aufgrund der dortigen Experimente ausgeht, sofern sie nicht sofort wieder zerstrahlen. Dabei sollen aber die Ergebnisse schon vorab festgestanden haben und nicht von unabhängiger Seite geprüft worden sein. Die sehr kleinen schwarzen Löcher würden sich vielmehr im Erdkern sammeln und die schlimmsten Annahmen gehen von 50 Monaten aus, bis die Auswirkungen spürbar wären.

    Im CERN selbst gabs heute erst Generatorschwierigkeiten und später schaltete ein Sicherheitsmechanismus die Anlage ab. Kurz nach 13 Uhr gelang es aber, die Protonen zur Kollision zu bringen und der Jubel war groß. Ein Wissenschaftler sagte anschließend im Webcast, dass die Anlage dabei heute nur einen Bruchteil der Leistung einsetzte und in den nächsten Monaten und Jahren es erst wirklich los geht, mit viel mehr Energie.

    Ich würd sagen, das Leichentuch des Imperiums gefallen ist. Der Angriff der schwarzen Löcher begonnen hat.

    Meinung eines Kritikers gegenübergestellt mit der Meinung eines CERN Wissenschaftlers (Video)

    Jo, Tele5 entwickelt sich zu nem guten SciFi Sender. Mittlerweile kann ich den hier auch empfangen. Schade nur, dass es nur 1x pro Woche kommt.

    Kabel1 hat die Serie bis vor kurzem aber auch gezeigt, nur leider werktags morgens so gegen 3 oder 4 Uhr.

    Auch wenns ne Weile her ist, so ist der Titel des Themas nicht weniger aktuell. Allerdings möchte ich etwas mehr auf eine andere Ausprägung aufmerksam machen, die mich seit einiger Zeit bewegt und das ist das soziale Gefüge insgesamt in unserem Land, welches ich in Gefahr sehe.

    Besonders betroffen davon sind einerseits Kinder und Jugendliche, vor allem in den Großstädten. Viele Kinder sind nicht mehr schulfähig, "fast die Hälfte aller Schulabgänger ist nicht ausbildungsreif" (Q1). Stattdessen beginnen sie früh Alkohol zu trinken, zu rauchen, sich schlecht oder total irrsinnig zu verhalten oder gar Gewalt gegen ihre Mitmenschen auszuüben. Es stellen sich zwangsläufig die Fragen: Warum?, Wohin wird das führen? und Wie kann man das aufhalten?.

    Einerseits werden viele Kinder und Jugendliche jeden Tag mit Gewalt konfrontiert, in ihrer Umwelt, den Medien und auch in Spielen. Andererseits müssen sie in unserer Leistungsgesellschaft viel oft und zu früh funktionieren. Sie sind "Objekte von Bildungsprozessen" (Q2), die nach den Anforderungen der Wirtschaft geformt werden sollen. Sie sind "Objekte einer Konsum- und Werbeindustrie" (Q2), die sie mit Marken, Moden und neuen Produkten bombardiert und darüber Ansehen, Liebe und Freundschaft verspricht. Sie sind Objekte einer Medienindustrie, die ihnen die Illusion von Erfolg, Anerkennung und schnellen Ruhm verschafft.

    Viele Eltern sind unter anderem wegen immensem Zeit- und Konkurrenzdruck im Beruf überfordert, schon längst ausgestiegen, dem Alkohol oder der Gleichgültigkeit verfallen, was sie dann an ihre Kinder weitergeben. Nur wenige Lehrer kapitulieren nicht vor schlechter Bezahlung, schlechter Ausstattung mit Lehrmitteln, zu großen Klassen, einem hohen Migrantenanteil darin oder dem latenten Bedrohungspotential ihrer Schüler. Dabei entfernen sich beide zunehmend von der Erlebenswelt der Kinder und Jugendlichen, verstehen sie mit ihrem Slang oder Online-Jargon kaum noch und haben es schwer, zu erkennen, ob etwas jugendliche Angeberpose oder Abdriften in echte Kaltblütigkeit ist. Zu partnerschaftlicher Umgang lässt die Kinder Fehler nicht mehr erkennen und führt zu einer wachsenden Respektlosigkeit (Q1). So einige entwickeln sich unter diesen Voraussetzungen nicht weiter als zum psychischen Zustand eines Kleinkinds (Q1).

    Später erwartet sie im Falle des immer wahrscheinlicher werdenden Scheiterns aller Ausbildungsversuche entweder ein Leben am Rand der Gesellschaft oder der äußerst örtlich, finanziell und vertraglich geforderte "flexible" Einsatz als Arbeitsameise in der Wirtschaft, die ihre Ausbildung fast nie finanzierte, aber daraus Profit schlägt ohne diesen auch nur im mindesten angemessen mit ihnen oder der Gesellschaft zu teilen. Erschwerend kommt hinzu, dass unsere Vorgänger auf Pump lebten und ganze Industriezweige platt machten, um Konkurrenz auszuschalten. Das bezahlen noch heute insbesondere die Bewohner der neuen Bundesländer mit hoher Arbeitslosigkeit und geringer Kaufkraft.

    Falls sie das irre Unterfangen Studium beginnen, zahlen sie selbst dafür Studiengebühren, können sehen, woher sie das Geld für Lernmittel bekommen und wie sie sich währenddessen über Wasser halten, sofern sie nicht zu den wenigen mit genügend reichen Eltern gehören. Sie werden in Kreditschulden getrieben und bekommen die zusätzliche Zeit des Verdienstausfalls nicht einmal mehr bei der Rente angerechnet, wobei einen Job zu finden und zu behalten selbst mit Studium eine Kunst für sich geworden ist. Ein geordnetes Leben in diesem Chaos ist für immer weniger Menschen im Rahmen des Möglichen.

    Von Altersarmut bedroht verbringen sie ihre letzten Tage im besten Fall einsam in Altersheimen, wo sie nur noch auf das Sterben warten (Q4). Kinder sind meist entweder Luxus oder haben Migrationshintergrund, der oft sozialleistungsfinanziert ist. Letztere stellen beispielsweise bereits 43 % der Berliner Kinder bis 15 Jahre, in einigen Gebieten stellen Migranten bereits an die 70 % der Bewohner (Q3). Diese Gebiete sind die problematischsten und auch gefährlichsten geworden und strahlen das weit in ihrem Umkreis aus, womit wir wieder beim Anfang der Geschichte sind.

    Deutschland ist in Europa nicht das einzige Land, in dem das so ist. Auch andere Länder wie z.B. Frankreich, Dänemark und Groß-Britannien hat das erfasst.

    Ein afrikanisches Sprichwort sagt: "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen". Unser Dorf, unsere Gesellschaft ist in Schieflage.

    Die noch offene Frage ist: Wie kann man das aufhalten?

    Quellen:
    Q1 - stern TV 17. März 2010, Qualifizierte Azubis gesucht
    [url=http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommen…;art141,2751761]Q2 - Tagesspiegel 15.03.2009, Von der Unfähigkeit zum Mit-Leiden[/url]
    Q3 - Berliner Morgenpost 2. Juli 2008, Jeder vierte Berliner hat einen Migrationshintergrund
    Q4 - stern TV 17. März 2010, Experiment "Plötzlich alt"

    Zitat

    Da steht allerdings nicht drin wem es verboten ist auf die Daten zuzugreifen. Demnach wäre es quasi jeder Behörde zugänglich.


    Es stimmt, dass das da nicht steht. Daraus kann man aber nicht schlussfolgern, dass es jeder Behörde zugänglich ist.

    Zitat

    Das meiste was du da nennst geht allerdings nicht an staatliche Institutionen. Ein Arbeitgeber übermittelt in der Regel niemanden irgendwelche Daten darüber ob sein eigenes Projekt komplett für die Hose ist.


    Das waren nur Beispiele dafür, dass die Daten in Zusammenhang mit anderen notwendigen Vorgängen eh schon erfasst werden (müssen) und das in dem Fall nicht mehr Aufwand für den Arbeitgeber ist. Die Wirtschaftlichkeit irgendwelcher Projekte bekommt der Staat deswegen immer noch nicht übermittelt, aber dafür Banken oder andere Investoren.

    Zitat

    Komplett automatisiert ist es nicht denn es ist immer ein Mensch erforderlich. Das Problem des Datenmisbrauchs und der Sicherheit wird dabei außerdem auch noch komplett außer acht gelassen.


    Ich kenne durchaus Systeme, wo Abrechnung vollständig automatisch abläuft. Und selbst wenn der Automatisierungsgrad geringer ist, so ist er immer noch höher als bei einem manuellen System. Ein manuelles System wird dadurch zwangsläufig mehr Schulung und Anleitung benötigen. Und Probleme mit Datenmissbrauch oder Sicherheit kann es bei einem manuellen System genauso geben.

    Zitat

    Jedesmal wenn du eine Überweisung tätigst oder eine Transaktion auf deinem Konto getätigt wird, werden diese Daten an die betroffenen Banken übermittelt, bitte nenne mir ein deutsches Bankkonto wo dem nicht so ist. Das Einscannen der Formulare ist in dem Sinne erforderlich, da ein Nachweis erhalten werden muss das die Anwälte im Sinne der angegebenen Personen handeln.


    Natürlich ist das so, aber die Frage war nicht das, sondern wo der Unterschied zum ELENA-Verfahren ist? Davon ausgenommen mal die Daten über Abmahnungen und das "vertragswidrige Verhalten".

    Die Urlaubs- und Krankheitstage werden z.B. benötigt, um die Fahrtkostenhilfe nur für die wirklich gearbeiteten Tage zu berechnen. Man muss Sozialleistungsbeantragung und Arbeitsvermittlung streng trennen, weil letztere darf auf diese Daten natürlich keinen Zugriff haben. Das hier sieht danach aus, dass es in diese Richtung geht.

    Als Arbeitgeber muss man zumindest die Arbeits- und Abwesenheitszeiten eh schon erfassen (lassen), weil man sonst bei Unfällen bei Versicherungen und Berufsgenossenschaften nichts nachweisen kann, dann weils das Arbeitszeitgesetz fordert und weil man wissen muss wieviel Zeit welche Projekte brauchten, um daraus abzuleiten, obs überhaupt wirtschaftlich ist und wie man in Zukunft in Planung und Durchführung besser wird, damit einen die Konkurrenz nicht plattmacht. Bei den meisten anderen Daten handelts sich um steuerrechtliche und da will doch keiner eine willkürliche Berechnung wie im Mittelalter.

    Schlecht geschulte Beamte und fehlende Anleitungen wirken sich doch gerade bei einem manuellem Berechnungssystem besonders aus, weil die Bearbeitung dadurch einmal langsamer ist und dann auch noch mehr fehleranfällig ist. Bei einem elektronisch automatisierten System wäre die Erforderlichkeit von Schulung und Anleitung wesentlich geringer.

    Wenn man die Datenschutzerklärung, die Datenübermittlung an Banken bei Spenden und das Einscannen der Formulare als notwendig, normal und üblich ansieht, wo ist denn da der Unterschied zum ELENA-Verfahren? Davon ausgenommen mal die Daten über Abmahnungen und das "vertragswidrige Verhalten".

    Die 2 Klassen Gesellschaft haben wir bereits. Ein elektronisches Verfahren sorgt nur für die leichtere Verwaltung.

    Hmm, ich hatte von meinem Arbeitgeber eine Information dazu bei der monatlichen Abrechnung dabei.

    Zitat


    [...]Danach wird die Verpflichtung der Arbeitgeber zur schriftlichen Ausstellung von Bescheinigungen durch die Verpflichtung zu einer monatlichen elektronischen Meldung an die ELENA-Speicherstelle ersetzt.[...]Ohne Ihre Zustimmung kann niemand die Daten einsehen. [...]Ziel des ELENA-Verfahrens ist ein vollelektronisches Verfahren, bei dem der Aufwand für alle Seiten sinkt. Insbesondere sollen Sozialleistungsanträge einfacher und schneller bearbeitet werden können. [...]Die Daten, die von uns/der Musterfirma im Rahmen des ELENA-Verfahrens übermittelt werden, ergeben sich aus den Sozialleistungsgesetzen und entsprechen exakt den Daten, die wir/die Musterfirma heute für die Beantragung von Sozialleistungen auf Papier ausgeben.


    Bedeutet also, dass es das schon vorher in Papierform gab. Die Fragen, die man sich hier stellen kann sind:

    Möchte man, ...
    - dass jemand z.B. sein ALGII Geld schneller und richtiger bekommt oder dass es so bleibt wie derzeit, dass die Behörden mit der Abarbeitung kaum hinterher kommen und eine Flut von Klagen wegen falscher Bescheide vorhanden ist?
    - dass sich andere schwerer oder leichter Sozialleistungen erschleichen können?
    - dass das Sozialsystem weiter vorhanden ist oder unter anderem deswegen zusammenbricht?
    - dass doch teilweise recht empfindliche persönliche Daten gespeichert werden, die missbraucht werden könnten?
    - dass Arbeitgeber (vor allem kleine und mittelständische Unternehmen besonders betroffen) einen weiteren Aufwand haben?

    Müssen es wirklich soviele persönliche Daten sein oder reichen nicht weniger?

    Überwiegen die Vorteile die Nachteile?

    Welche sinnvollen Alternativen gibt es denn außer diesem Verfahren?

    Ich persönlich denke, dass wir in unserer immer schneller werdenden globalisierten Wirtschaft mit ihren Produktionsverlagerungen und immer höherer Automatisierung bzw. Maschinisierung grundsätzlich keine Alternative dazu haben und wenn das für Deutschland aufgehalten wird, wir aufgrund der Auswirkungen nur hinter andere Länder zurückfallen, in denen das bisher schon längst so ist. Ein Teil der Bevölkerung wird nie wieder einen Job haben und ein ziemlich großer anderer Teil wird ständig von Arbeitslosigkeit bedroht und somit ebenso betroffen sein. Somit muss es ein automatisiertes und elektronisches Verfahren sein.

    Ich finde aber, dass folgende Daten zu weit gehen:
    - Auskunft über bereits erfolgte Abmahnungen im Vorfeld von Kündigungen
    - Schilderung von „vertragswidrigen Verhalten“ des Angestellten/Arbeiters

    Diese Datenschutzerklärung der Beschwerde hält mich aber davon ab, da mitzumachen oder zu spenden, auch wenn ich vermute, dass es zumindest für den ersten Satz daraus aufgrund der Gesetzeslage keinen anderen Weg gibt. Ich finde es schon sehr ironisch, dass man um das zu verhindern, auch Daten speichern muss und letztlich damit der gleiche Weg wie bei dem kritisierten ELENA-Verfahren gegangen wird, weil FoeBud e.V. die Formulare auch nur einscannt und dahin schickt.

    Zitat


    Ihre Daten (Name, Adresse und E-Mail) werden mit Ihrem ausgedruckten und unterschriebenen Formular an das Bundesverfassungsgericht versendet. Sie werden ansonsten für die Mandantenpost der Anwälte Starostik und Boecker verwendet. Eine langfristige Speicherung erfolgt nur dann, wenn Sie unsere Infos zu dieser und weiteren Aktionen bestellen. Die freiwilligen Angaben, z.B. Mobiltelefon, sind für Benachrichtigung bei weiteren Aktionen gedacht.
    Falls Sie spenden, übermitteln wir Ihre Daten an unsere Bank. Die Übertragung Ihrer Angaben erfolgt bei Kontoinformationen u.ä. über eine verschlüsselte Verbindung.
    [...]
    Auch das Abo der Infos zur ELENA-Kampagne und zu Datenschutz und Bürgerrechten bestätigen Sie auf diese Weise. [...]

    Ich frag mich auch warum dass das beste sein soll, aber noch mehr, warum der in China verboten wurde.

    Das Kino, wo ich war, hatte die koreanische Technik MasterImage. Sie basiert ebenso wie RealD auf zirkular polarisierten Bildern. RealD erreicht das mit einem Filter vor dem Projektor, MasterImage mit einem rotierenden Filterrad vor dem Projektor. Die beiden Techniken polarisieren aber gegensätzlich, weshalb die Brillen für beide verschieden sind. Das Filterrad kann schnell verschmutzen und deswegen die Bildqualität schlechter werden. RealD soll Geisterbilder erzeugen, wenn man den Kopf nicht gerade hält. Beide benötigen eine Silberleinwand. Die beiden Techniken sind also recht ähnlich, aber doch verschieden und es kommt vllt auch auf den Film an, welche besser wirkt.

    In Zukunft wirds bei mehr 3D Filmen vllt wichtig sein, zu wissen, welche Technik die bessere ist, damit man nicht ins falsche Kino geht. :)

    Ein paar Informationsquellen auch zu anderen 3D Techniken...
    3D Techniken
    3D Systeme
    3D Systeme mit Prinzipskizzen

    Ich stimme one zu, was die beiden ersten Folgen betrifft. Ich fands langatmig und irgendwie stressig, weil einerseits richtig wenig passierte, aber andererseits viel sinnlose, oberflächliche Diskussion stattfand. Irgendwie war das Big Brother im Weltraum. Die Lösung des Problems das Schott zu schließen war ziemlich platt und vorhersehbar. Von den Charakteren find ich bisher auch keinen symphatisch. Das mit den vielen Teenagern hat es mit Star Trek 11 gemeinsam, vermutlich sollen sie dafür sorgen, dass die neu gewählte Hauptzielgruppe sich mit denen identifiziert. Möglicherweise ist man von den SG + SGA Folgen davor aber auch verwöhnt oder zumindest so vorbeeinflusst, dass man mit Stargate anderes verbindet. Ich hoffe auch, das wird noch besser.

    Ja, im Weltraum sind da weniger Schwierigkeiten, aber auf Planeten verliert mein Wissenschaftler öfter mal die Besinnung, besonders wenn da ein klingonischer Schwertmeister auf ihn losgeht oder eine Herde von Targs ausm Gebüsch stürmt.

    Die Probleme mit dem Server und den Bugs verschlimmern sich offenbar. Als ich um 22:00 guckte war der Server für 2 h Wartung offline. Um 23:00 immer noch. Um 2 bin ich wieder reingekommen, um dann um 3 wieder rauszufliegen. Im Webseitenchat meinten da viele, dass der Server wieder gecrasht wär. Wohl schon zum wiederholten Mal innerhalb von 24 h. Einerseits solls an der starken Nachfrage liegen, andere meinten aber, dass das Spiel noch lange nicht bereit für ein Release wäre. Auch hier fordern einige den Server offline zu nehmen, um einen schlimmen Bug zu fixen oder ein paar Releases zurück zu rollen. Hier wird über die vielen Crashs der vergangenen Stunden debattiert.

    Ich habs selbst erlebt, dass man auf Planeten sich plötzlich nicht mehr bewegen konnte, gegnerische Schiffe in Asteroiden verschwanden und nicht mehr erfassbar waren, aber einen selbst lustig beschossen, ein Teammitglied oder mein Char kein Schild mehr aufbaute, im Weltraum die Waffen nicht mehr gingen bis man sie re-montierte und Gegenstände beim Montieren auf den Char ins Nichts verschwanden. Ich glaub echt nicht, dass man das alles in einer Woche beheben kann.

    Offenbar hat man aber nun reagiert, auf der Webseite habe ich zum ersten Mal nichts von "Wartung" gelesen:

    Zitat

    Unexpected Downtime
    Currently, the Star Trek Online Server is down. We are aware of this issue and are currently working to bring the server back online as soon as possible. Please keep an eye on this page for updates, and notification when Star Trek Online is available again.

    Die Sprachausgabe von Nimoy hab ich noch gehört, aber als ich von einer Mission im Delta Volanis zurückbeamte, blieb der Ladebalken stehen. Ich konnte nur mit Alt+Enter und dem Taskmanager das Programm abschießen. Danach kam ich beim Login nur noch auf "Retrieving list of characters" und brauchte dann ganze 20 Minuten bis es wieder ging. Also so wirklich stabil scheint das noch nicht zu sein. Im Chat später haben auch mehrere gemeint, das Spiel wär eigentlich noch für Monate im Beta Stadium und die Leute würden ab dem Release für sowas fehlerhaftes bezahlen.

    Ansonsten, ja, es gibt schon einige Verbesserungen. Insbesondere die Richtungsangabe bei Anomalien ist sinnvoll.

    Aber die Missionen sind viel zu stark von Waffeneinsatz geprägt. Ständig ist man in einem Gefecht mit irgendwem (Borg, Klingonen, Romulaner, Undinen, Gorn, Nausikaaner, Orions). Nach einer Weile interessierts auch nicht mehr wirklich, wer denn da grad angreift. Man hat gar keine Wahl und das finde ich sehr schade. Selbst eine Mission, die als "Diplomatie" gekennzeichnet war, war im Grunde nur Klingonen abschlachten und als man dann endlich ankam, den vorher zu beschützenden Botschafter auch noch angreifen, weil er nicht das war, was man vorher bei der Sternenflotte dachte. Die "Erforschung" im Delta Volanis Sektor stellt sich leider auch fast immer als Kampfeinsatz heraus. Mein Char ist auch kurz vor LtCmdr und hat als Wissenschaftsoffizier im Grunde nur Nachteile.

    Zum Thema Orientierung hatte ich auch mal wieder einen üblen Fall. Da ist auf der Station Memory Alpha eine Wissenschaftlerin im Rang Cmdr, die zu einem (auf englisch, weil noch nicht übersetzt) so was ähnliches sagt wie "put the sample just south of the station where all the others are." Also ich auf der Station den Ausgang gesucht, im Weltall gesucht, weil es noch eine Station dort gab. Ich hab dann im Chat da gelesen, dass das andre auch suchten. Einer schrieb, dass eine Konsole direkt in ihrer Nähe gemeint wäre. Da muss man erstmal drauf kommen! :lol: