Beiträge von Obi_Wan

    Wie einige heute sicherlich mitbekommen haben gibt es heute Probleme bei der Auflösung von .de Domains.

    Durch die Probleme in der DNS Auflösung kann es zu längeren Wartezeiten beim Verbinden auf die ST-City Server kommen, da die DNS Abfragen evtl. fehl schlagen.

    Sobald die Server und Zonen wieder erreichbar sind sollten die Probleme wieder beseitigt sein.

    [Update]

    Derzeit scheinen die Denic DNS Server wieder den Betrieb aufzunehmen. Bis sich alles erholt kann es allerdings noch ein wenig dauern.


    Externe Verweise:
    http://www.heise.de/newsticker/mel…ahm-999068.html

    Dazu muss ich sagen, was früher auch bei anderen Petitionen und Massenklagen bemängelt wurde: Auch bei den ePetitionen beim Bundestag muss man Datentechnisch die Hosen runterlassen ;).

    Ich finde übrigens das man die Bild Zeitung nicht als seriöse Quelle angeben sollte. Die Bild Zeitung hat die letzten Tage mal wieder bewiesen, das sie alleine dafür existiert um Stimmung in Deutschland zu machen und zwar so eine Stimmung, die wirklich gefährlich sein kann. Wenn ich mir teilweise durchlese was in der Bild Hamburg angeblich für Ausschreitungen und Unruhen bei mir in der Gegend sind und ich nichts davon sehe muss ich da echt nachdenken. Nagut ich bin kein Bild leser, ich lese höchstens mal die Schlagzeile beim vorbeigehen und kann dabei nur den Kopf schütteln.... Themen aufgreifen und sie übertrieben irgendwo absetzen.

    Nach langen Verhandlungen und Überlegungen hat die Administration von ST-City sich entschlossen das wir dem Markt alleine nichts mehr entgegen setzen können. Daher haben wir uns entschlossen mit einem der größten Communities und IRC Netzwerke der Welt zu fusionieren, dem Quakenet.

    Die Vorteile dadurch liegen hierbei auf der Hand:
    - Wir müssen uns nicht mehr um die gesamte Administration des Netzwerkes kümmern
    - Es gibt eine erheblich höhere Userbasis
    - Das Niveau ist fast unbegrenzt hoch

    Es werden dadurch allerdings einige Änderungen eintreten und zwar werden wir gezwungen sein durch die Fusion zunächst einmal unsere Infrastruktur umzubauen, damit die Serversoftware kompatibel ist. Außerdem werden Services wie Chanserv und Nickserv durch die Bots wie Q und L ersetzt bzw. Services wie Statserv und unsere Spielbots in #uno und #quiz werden gänzlich abgeschaltet. Außerdem werden wir unseren Namen in "Quakenet Sci-Fi Place" ändern.

    Wir sind noch am Planen ob wir einige dieser Dienste aufrecht erhalten können, werden diese dann aber wahrscheinlich gegen eine bescheidene monatliche Gebühr von 5€ wieder anbieten.

    Solltet ihr noch Fragen dazu haben könnt ihr euch gerne an uns wenden.

    Zitat von Captain_T'lar


    Es stimmt, dass das da nicht steht. Daraus kann man aber nicht schlussfolgern, dass es jeder Behörde zugänglich ist.

    Wenn wir allerdings davon ausgehen wie erfasste Datenbestände in der Vergangenheit gehandelt wurden (Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung, ....) kann man davon ausgehen das es jetzt nicht nur z.B. beim Arbeitsamt bleibt.

    Zitat von Captain_T'lar


    Das waren nur Beispiele dafür, dass die Daten in Zusammenhang mit anderen notwendigen Vorgängen eh schon erfasst werden (müssen) und das in dem Fall nicht mehr Aufwand für den Arbeitgeber ist. Die Wirtschaftlichkeit irgendwelcher Projekte bekommt der Staat deswegen immer noch nicht übermittelt, aber dafür Banken oder andere Investoren.

    Der Arbeitgeber muss sich trotzdem mit einem neuen System befassen, möglicherweise Personal dafür einstellen, externe bezahlen. Ich sehe da schon einen höheren Administrationsaufwand und ich als Arbeitgeber würde so gerne auch nicht die Hosen runter lassen. Geht doch niemanden an was ich für Mitarbeiter habe.

    Zitat von Captain_T'lar


    Ich kenne durchaus Systeme, wo Abrechnung vollständig automatisch abläuft. Und selbst wenn der Automatisierungsgrad geringer ist, so ist er immer noch höher als bei einem manuellen System. Ein manuelles System wird dadurch zwangsläufig mehr Schulung und Anleitung benötigen. Und Probleme mit Datenmissbrauch oder Sicherheit kann es bei einem manuellen System genauso geben.

    Kann es durchaus. Aber bei dem "alten" System gibts die Daten nicht gleich über jeden einzelnen Bürger daher ist die Gefahr eines riesigen Datenskandals wesentlich geringer. Und ganz ehrlich wie bereits gesagt es gibt keine vollautomatischen Systeme. Egal wo es muss immer ein Mensch noch dabei sein der irgendeine Eingabe tätigt, oder einen Zwischenschritt erfüllt. Der Computer macht nur das was der Mensch ihm sagt und ist daher auch genauso blöde.

    Zitat von Captain_T'lar

    Die Urlaubs- und Krankheitstage werden z.B. benötigt, um die Fahrtkostenhilfe nur für die wirklich gearbeiteten Tage zu berechnen. Man muss Sozialleistungsbeantragung und Arbeitsvermittlung streng trennen, weil letztere darf auf diese Daten natürlich keinen Zugriff haben. Das hier sieht danach aus, dass es in diese Richtung geht.

    Da steht allerdings nicht drin wem es verboten ist auf die Daten zuzugreifen. Demnach wäre es quasi jeder Behörde zugänglich.

    Zitat von Captain_T'lar


    Als Arbeitgeber muss man zumindest die Arbeits- und Abwesenheitszeiten eh schon erfassen (lassen), weil man sonst bei Unfällen bei Versicherungen und Berufsgenossenschaften nichts nachweisen kann, dann weils das Arbeitszeitgesetz fordert und weil man wissen muss wieviel Zeit welche Projekte brauchten, um daraus abzuleiten, obs überhaupt wirtschaftlich ist und wie man in Zukunft in Planung und Durchführung besser wird, damit einen die Konkurrenz nicht plattmacht. Bei den meisten anderen Daten handelts sich um steuerrechtliche und da will doch keiner eine willkürliche Berechnung wie im Mittelalter.

    Das meiste was du da nennst geht allerdings nicht an staatliche Institutionen. Ein Arbeitgeber übermittelt in der Regel niemanden irgendwelche Daten darüber ob sein eigenes Projekt komplett für die Hose ist.

    Zitat von Captain_T'lar


    Schlecht geschulte Beamte und fehlende Anleitungen wirken sich doch gerade bei einem manuellem Berechnungssystem besonders aus, weil die Bearbeitung dadurch einmal langsamer ist und dann auch noch mehr fehleranfällig ist. Bei einem elektronisch automatisierten System wäre die Erforderlichkeit von Schulung und Anleitung wesentlich geringer.

    Ein neues Computersystem wird wieder als "Teufelswerk" bezeichnet, noch mehr Schulung ist erforderlich und die Erfahrung zeigt das diese nicht gehalten wird oder die Mitarbeiter es nur mangelhaft verstehen. Komplett automatisiert ist es nicht denn es ist immer ein Mensch erforderlich. Das Problem des Datenmisbrauchs und der Sicherheit wird dabei außerdem auch noch komplett außer acht gelassen. Wenn die Regierung mit Hehlerware arbeitet um Steuersünder zu erfassen definiert sich der Staat das Rechtssystem sowieso, so wie es gerade gebraucht wird.

    Zitat von Captain_T'lar


    Wenn man die Datenschutzerklärung, die Datenübermittlung an Banken bei Spenden und das Einscannen der Formulare als notwendig, normal und üblich ansieht, wo ist denn da der Unterschied zum ELENA-Verfahren? Davon ausgenommen mal die Daten über Abmahnungen und das "vertragswidrige Verhalten".

    Jedesmal wenn du eine Überweisung tätigst oder eine Transaktion auf deinem Konto getätigt wird, werden diese Daten an die betroffenen Banken übermittelt, bitte nenne mir ein deutsches Bankkonto wo dem nicht so ist. Das Einscannen der Formulare ist in dem Sinne erforderlich, da ein Nachweis erhalten werden muss das die Anwälte im Sinne der angegebenen Personen handeln.

    Zitat von Captain_T'lar

    Die 2 Klassen Gesellschaft haben wir bereits. Ein elektronisches Verfahren sorgt nur für die leichtere Verwaltung.

    Wie gesagt ein solches System baut keine Bürokratie ab, es schafft mehr Bürokratie, mehr Verwaltungsaufwand und ist in keinster Weise zu ende gedacht. Dem einzigen den es nutzt ist die Speicherindustrie, arbeitslose Informatiker, die ihre Seele verkaufen wollen und es hilft dem Staat in Zukunft evtl. "Anti-Demokratisches Verhalten" aufzuspüren.

    Meine Sicht als Arbeitnehmer:

    Jetzt haben wir diese schöne Datenbank wo all meine Daten drin steht nur frage ich mich. Was interessiert die meine Anzahl an Urlaubtsagen? Hm... Naja ich habe ja X Urlaubstage im Jahr und werde auch X Urlaubstage nehmen, weil diese mir zustehen. Ist das nun schlecht? Kriege ich dafür einen Eintrag in die Datenbank, weil ich ein böser Arbeitnehmer bin und meinen kompletten Urlaub nehme und keine Arbeitsdrohne, die erstmal die hälfte verfallen lässt? Ich weiß es leider nicht.

    Genau wie mit den Krankheitstagen. Nun werden meine Krankheitstage übermittelt. Sagen wir mal ich hatte einen Autounfall und war 30 Tage Krank. Das ist extrem viel. Nun bin ich leider Arbeitslos und man möchte mir einen Job vermitteln, sieht allerdings das ich im letzten Jahr 30 Tage krank war. Natürlich kommt leicht die Vermutung auf das ich eine faule Ratte bin und eh kein Bock habe zu arbeiten. Daher werde ich keinen neuen Job kriegen. Tja dabei sollte mir diese Datensammelwut ja alles erleichtern.

    Meine Sicht als Arbeitgeber:

    Jetzt habe ich eine schöne Geschäftsidee, habe auch alle Formulare bearbeitet, war beim Notar, habe einen Steuerberater und habe auch meine ganzen Abgaben und Gebühren bezahlt... alles wunderbar. Meine Geschäftsidee ist aber so gut das ich Mitarbeiter brauch und die hole ich mir natürlich. Dann erfahre ich aber ich muss als Arbeitgeber meine Arbeitnehmer nackig machen und alles was ich über sie finde an ELENA übermitteln. Aber wie mache ich das? Habe ich dafür überhaupt Zeit und vorallem wenn ich dazu Leute einstelle, die sich den ganzen Tag nur mit sowas beschäftigen, was kostet mich das? Vielleicht überlege ich es mir lieber weitere Mitarbeiter einzustellen oder ich lasse meine Geschäftsidee gleich ganz, weil mir der bürokratische Aufwand zu groß ist... dabei sollte doch Bürokratie abgebaut werden. Schade...


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    Das waren zwei Szenarien aus Extremfällen. Wie bei dem Zugangserschwerungsgesetz soll einiges einfacher und sicher gemacht werden. Leider wird die Idee nicht komplett zu Ende gedacht und letztendlich wird alles potentiell gefährlich und der bürokratische Aufwand steigt. Ich hätte vorallem Angst das ich keine Arbeit mehr bekomme nur weil ich einmal 30 Tage in einem Jahr krank war, weil ich einen Unfall oder ähnliches hatte. Kann ja durchaus mal vorkommen. Außerdem weiß ich aus meinem eigenen Umfeld das die ganzen Prozesse wie Wohngeld, ALG2, Hartz IV nicht so lange dauern, weil es zu wenige Daten gibt sondern eher weil die Beamten/Beamtinnen nur geringfügig geschult werden und es keine klare Anleitungen bzw. Dokumentationen gibt, die den entsprechenden Prozess beschreiben. Das wäre eher der Punkt wo man ansetzen sollte.

    Wenn jetzt jemand die Daten gestohlen hatund weiterverkauft, sagen wir mal auf einer CD, die er für 2,5 Millionen Euro verschachert wird es wahrscheinlich in Deutschland den größten Datenmisbrauchsskandal des Jahrtausends geben.

    Die Datenschutzerklärung des Vereins ist eine notwendige. Natürlich muss das Verfassungsgericht wissen wer eigentlich Beschwerde einlegt und das ist ein normaler und üblicher Prozess. Wenn man spendet ist dies auch ein normaler Prozess denn wenn man eine Überweisung führt werden deine Daten an die Bank übermittelt, mal abgesehen davon das die Banken bereits alles über ein wissen. Ich finde es hingegen gut das ich explizit bestimmen kann ob weitere Daten gespeichert werden sollen damit sie mich über neue Kampagnen oder News informieren können, denn gerade das will ich nicht, denn ich kriege auch über andere Quellen bereits alles zugetragen. Ich sehe daher keine Bedenken... Ok man kann nun sagen der Verfassungsschutz wird einem dann genauestens beobachten. Das einscannen ist ein inzwischen normaler Vorgang vom digitalen Brief und Rechnungslauf.

    Der FoeBuD e.V, die Piratenpartei, der AK Vorrat, der AK Zensur u.a. rufen zu einer Verfassungsbeschwerde gegen ELENA, dem "Elektronischen Entgeldnachweis" auf. ELENA ist eine zentrale Datenbank wo seit Anfang diesen Jahres von jedem Arbeitgeber Daten wie Arbeitsstunden, Krankheitstage, Urlaubstage etc. des jeweiligen Beschäftigten übermittelt werden muss. Dieses Prinzip der Datensammlung gleicht stark der stark umstrittenen Vorratsdatenspeicherung.

    Weiterführende Informationen gibt es hier:

    https://petition.foebud.org/FoeBuD/informationen-zu-elena
    http://web.piratenpartei.de/10-03-15-Verfa…rde-gegen-ELENA

    Von diesem Konzept sind nicht nur normale Arbeitnehmer/innen betroffen sondern auch Soldaten/Soldatinnen, Beamte/Beamtinnen sowie jeder der irgendeiner Beschäftigung bei irgendeinem Arbeitgeber nachgeht auch wenn es an einer Uni als Teilzeitarbeitskraft ist.

    So funktioniert’s:

    Zitat von FoeBuD e.V
    • Füllen Sie die Formulare auf diesen Seiten aus.
    • Anschließend erhalten Sie eine E-Mail. Klicken Sie den darin enthaltenen Link an.
    • Laden Sie die vorausgefüllte Vollmacht herunter.
    • Drucken Sie die Vollmacht aus und unterschreiben Sie diese eigenhändig.
    • Schicken Sie die Vollmacht per Post sofort an die eingedruckte Adresse.

    Letzter Versendetermin ist der 25.3.2010. Später eintreffende Vollmachten können nur noch symbolisch gewertet werden.

    Die Verfassungsbeschwerde führen für uns die Rechtsanwälte Meinhard Starostik aus Berlin und Dominik Boecker aus Köln.

    Die Teilnahme an der Verfassungsbeschwerde ist kostenfrei. Uns entstehen allerdings hohe Kosten.
    Deshalb freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen.

    Folgendes muss sein:

    Die ST-City Community und deren Betreiber können keine Verantwortung für das hier stehende übernehmen. Hierbei handelt es sich lediglich um eine persönliche Weitergabe von Informationen :)

    Heute Abend wird es eine Notfall-Serverwartung geben. Dadurch werden alle Web, IRC und Email Dienste, die auf Romulus gehostet werden kurzzeitig ausfallen.

    Ich hoffe die Wartung wird nicht lange dauern und der Server geht auch sehr bald wieder in Betrieb.

    Ich hoffe auf euer Verständnis.