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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: Mi Jan 06, 2010 18:14 
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Commander
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Ich glaub auch, dass man eigentlich nicht zum Filme ansehen ins Kino geht, sondern wegen dem Umfeld (Popcorn, viele Leute, das Warten auf den Anfang, der dunkle Saal), weil man zusammen mit Freunden geht (oder mit einer Freundin :wink: ) und natürlich auch, weil man besser in den Film eintauchen kann.

Klar kann man sich auch in nem Heimkino (wers sich leisten kann) mit der Technik gut in Filme eintauchen, Freunde einladen und Popcorn mampfen. Aber trotzdem fehlt da die eigentliche Atmosphäre.


Ich hab mir Avatar leider nur in einem 2D-Kino angesehn. Ich fand den Film super und überleg momentan ob ich ihn mir nochmal in 3D mit ein paar anderen Freunden zusammen anschaunen will.

Zwar fand ich die Geschichte gegen ende etwas "kitschig" (der Planet schickt doch urplötzlich seine Tiere zu hilfe), aber dafür hat mich die Graphig absolut beeindruckt (allein die vielen Details wenn durch den Dschungel gerannt wird).
Und die Geschichte ist abgesehen vom Kitsch am schluss wirklich zum Nachdenken anregend. Wir Menschen beuten die Natur immer auf brutale weise aus und machen nichtmal vor anderne Menschen bzw. Aliens halt, wenn es darum geht unser Leben noch angenehmer und luxeriöser zu gestalten (man denke dabei auch etwa an die Besiedlung Amerikas, wo ganze Hochkulturen untergingen, weil die Eroberer auf das Gold scharf waren)

Also ich finde mehr so Filme wie Avatar würden uns nicht schaden

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Zitat:
Wer ist der Tor? Der Tor, oder der der dem Tor folgt?


Wenn man nichts Falsches tun will, tut man einfach garnichts, wobei Nichtstun auch eine Tat ist.
-Jonas Naronnas.


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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: Mi Jan 06, 2010 20:21 
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Stimmt, auch von der Handlung her passt der Film voll und ganz in die Zeit der Diskussion um Klimaschutz und Energieversorgungsproblematik.

Mich hat Avatar auch an die Eroberung von Amerika erinnert, allerdings mit einer etwas anderen Sichtweise.

Die Hochkultur der Maya ist mehr als 400 Jahre vorher schon kollabiert. Man ist sich bisher nicht sicher, ob es z.B. Kriege oder Naturkatastrophen waren. Die Hochkultur der Azteken war eine Schreckensherrschaft und die der Inka nicht im geringsten besser. Letztere befand sich außerdem schon vor der Ankunft der Spanier im Niedergang, was auch wegen der vielen Gräueltaten unter den Inka selbst kein Wunder war. Die Spanier haben den unterdrückten Völkern zu Aufständen verholfen und dabei davon profitiert. Also letztlich waren sie alle schuldig.

Allerdings gab es und gibt es auch heute in Südamerika noch relativ friedliche und von der restlichen Zivilisation isolierte indigene Völkergruppen, die im Einklang mit der Natur leben und denen durch den Raubbau am Regenwald der Verlust ihres Lebensraums droht. Und da passt der Film Avatar wieder perfekt drauf. Schade nur, dass man am Ende des Films auf die nicht hingewiesen hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: Mi Jan 06, 2010 20:50 
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Zitat:
Tlar schrieb: Die Hochkultur der Maya ist mehr als 400 Jahre vorher schon kollabiert. Man ist sich bisher nicht sicher, ob es z.B. Kriege oder Naturkatastrophen waren. Die Hochkultur der Azteken war eine Schreckensherrschaft und die der Inka nicht im geringsten besser. Letztere befand sich außerdem schon vor der Ankunft der Spanier im Niedergang, was auch wegen der vielen Gräueltaten unter den Inka selbst kein Wunder war. Die Spanier haben den unterdrückten Völkern zu Aufständen verholfen und dabei davon profitiert. Also letztlich waren sie alle schuldig.



Ähhh Dieses Wissen klingt zum einen religiös verfälscht und andererseits nach Verteufelung von anderen Kulturen die man nicht versteht.

Die Inka haben lange vor den Kommunisten in Russland eine Gemeinschaft gegründet und viele Völker mit eingegliedert die unterschiedlicher hätten nicht sein können. Sie haben ganze Bergstädte errichtet und auch ihre Tempel weisen mathematische Berechnung und Kunstfertigkeiten auf welche auch schon bei den Maya vorgekommen waren.
Die Spanier... haben wie alle Eroberer damals nur eines gesucht GOLD und Sklaven! Denen ging es nie darum jemand zu befreien! Die Kirche hat zugesehen und gebilligt da bei UNS die seltsame Sicht galt das alles was nicht getauft sei keine Seele habe und damit entbehrlich ist.

Abgesehen davon, WER is da inwiefern schuldig? Und aus welcher Sichtweise?

Tlar am besten ist du siehst die schuld die unser Volk hier bei uns getan hat und immernoch tut bevor du Hochkulturen verteufelst die wesentlich weiter waren als wir Europäer im religiösen Rückschritt des Mittelalters der aus nur 3 Gründen geführt wurde: Angst, Machtgier und Gier nach Reichtümern anderer.

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Das Leben ist voller Wunder und Überraschungen..... leider schafft es der Mensch auch hier zu zerstören wo es nur geht. Und das nur um es so zu formen wie jener es sich denkt.
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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: Mi Jan 06, 2010 21:52 
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Schuldig waren die Inka, die Azteken und auch die Spanier. Klar hatten sie auch andere Leistungen, aber letztlich waren sie alle Eroberer. Die von Dir genannte "Eingliederung" bestand aus Unterwerfung und Töten und nicht etwa freundlich fragen.

Dass "unser" Volk unschuldig ist, habe ich nicht behauptet. Aber wenn Du vergleichst, dann tue es bitte mit heute. Wir sind wenigstens etwas zivilisierter, haben keine Opferrituale oder unterwerfen andere Völker.

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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: Mi Jan 06, 2010 22:58 
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Zitat:
Tlar schrieb: Schuldig waren die Inka, die Azteken und auch die Spanier. Klar hatten sie auch andere Leistungen, aber letztlich waren sie alle Eroberer. Die von Dir genannte "Eingliederung" bestand aus Unterwerfung und Töten und nicht etwa freundlich fragen.


Ich lass mal dieses störende Wort "Schuldig" aussen vor.

Sie hatten alle ihre Licht und Schattenseiten! Und Eroberer waren sie JA das waren zu der Zeit alle, davor hab es sie und HEUTE gibt es sie genauso.
Das sich die "Zivilisation" wie du sie so schön nennst sich damals auch schon in Europa schimpfte und diskutiert wurde ob es schlimm ist jene die nicht gleich dem anderen sind zu töten.... nun.. etwas freundlich fragen hat noch nie jemand weiter gebracht wenn man etwas schaffen wollten.
Denn siehe man sich die heutige große Gefahr an.. Klimakatastrophe... da kommen Staatsvertreter von nah und fern diskutieren und reden "zivilisiert" um etwas zu erreichen was.... die Zukunft der Menschen auf der Erde betrifft und fragen freundlich wer mitmacht.... da aber jeder die Hand auf hält anstelle für etwas gemeinsames einzustehen..... wird wieder abgereist und schlägt die Möglichkeit mehr zu sein als jetzt und auch weiter zu existieren bis die Amtszeit endet aus.

Damals wurde viel getötet auch weil jene Menschen das Leben anders sahen als wir heute ja. Es war rauher und direkter und gern nahm man sich was man wollte auch mit Gewalt! Aber das war VOR den Inkas, Mayas, Azteken und Spaniern so... das war schon vor der Antike so und heute ...ist es immernoch so auch wenn Menschen die von Frieden träumen das nicht anerkennen wollen!

Zivilisiert ist nicht friedlich! Zivilisiert ist jemanden etwas aus der Tasche ziehen ohne das der andere es bemerkt! Der Hochmut der die Zivilisation mit sich bringt, haben schon Völker in der Antike gekostet und wir lernen und lesen von den Ägyptern, den Griechen, den Babyloniern und den Römern. Und genau dieser Hochmut wird auch unser Volk heute fällen!

Denn heute braucht man kein Schwert mehr um sich zu nehmen was einem nicht gehört, dazu gibt es heute Anwälte....
Um sich etwas zu sichern, patentiert man es sich... kauft Immobilien und der gleichen Dinge.
Um als Staat etwas durchzusetzen, braucht man heute keine Gewalt mehr.. man macht es einfach...und stellt sich dumm.


Mag sein das wir keine Menschen an einem Altar opfern.... Existenzen werden dennoch viel leichter zerstört indem man ein paar tausend Leute entlässt um an der Börse einen guten Stand zu machen.

Wir glauben wie die Maya auch nicht das morgen die Welt untergeht und haben deswegen Angst.... und opfern Menschen.. nein... wir sind schon so abgestumpft das wir wissen, der nächste Tag kommt und es wird sich nichts ändern ausser ein großer Knall verschreckt die Schwachen die gelernt haben die Starken zu kontrollieren. Unnd wenn dieser Knall kommt bricht das Kartenhaus "Zivilisation in einer demokratischen Republik" zusammen.

Ach ja und was "Eingliederung" angeht... Die schafften das was bei uns Integration genannt wurde! Mag sein das anfänglich Blut floss der Unterschied zu heute ist : Bei uns floss anfangs kein Blut... aber wer weis.. vielleicht in der 3. bzw 4. Generation fliest es! Genau dann wenn die die das angezettelt haben unter der Erde liegen. Bei den Inkas Beispielsweise führte das zu beeindruckenden Städten und zu einem Volk das sich gern an sein Erbe erinnert.

Da kann ich nur fragen: Und wir? Tun wir das auch?

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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: Do Jan 07, 2010 00:11 
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Ja, das Ergebnis der Klimakonferenz ist ein herber Rückschlag. Aber was anderes hätte man auch gar nicht erwarten können, weil es einfach zuviele Vertreter waren und die wichtigsten sich entweder versteckt haben (China) oder sehr spät dazu kamen (USA). Man hätte erst regionale Gruppen bilden, dann innerhalb dieser Gruppen beraten und dann pro Gruppe eine Strategie festlegen und einen Vertreter benennen müssen, der dann mit den anderen regionalen Vertretern einen globalen Kompromiss aushandelt. Oder es braucht einen Kontakt zu Aliens, damit wir unsere Gemeinsamkeiten erkennen.

Die Integration fremder Gruppen haben die Inkas nicht geschafft. Sie sind letztlich an deren Hass kaputt gegangen, der durch ihre Unterdrückung und Deportation kam. Die Städte waren beeindruckend, ja. Aber ein Volk, dass sich an dieses Erbe erinnert, gibt es nicht mehr. Die Nachfahren der Inka verloren nämlich nahezu jede Erinnerung daran, weil auch die Knoten-Chronisten im Bruderkrieg umgebracht wurden. Die Integration mancher Gruppen haben wir in Deutschland allerdings auch nicht geschafft und das ist tatsächlich ein zunehmend größeres Problem.

Den Rest von deinem vorigen Post find ich zumeist nachvollziehbar. Möglicherweise können aber gerade Filme wie Avatar zum Nachdenken anregen. Ich hoffe jedenfalls, dass es nicht zum Fall unserer Zivilisation kommt, wie Du ihn beschriebst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: Do Jan 07, 2010 09:56 
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Zitat:
Die Städte waren beeindruckend, ja. Aber ein Volk, dass sich an dieses Erbe erinnert, gibt es nicht mehr.


Um mal etwas einzuwerfen. Es gibt immer noch Gruppierungen in Süd und Mittelamerika die fast direkt von diesen Hochkulturen abstammen und sich auch mit dem Erbe beschäftigen. Sie leben noch ähnlich wie damals aber natürlich hat sich das ebenfalls angepasst und die Opferrituale von Menschen wird es auch nicht mehr geben. Die Kultur hat sich eben im verborgenen Weiterentwickelt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: Do Jan 07, 2010 14:10 
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Da stimme ich obi zu!

Zum einen entwickelt sich ALLES weiter ausser das denken derer die sich als perfekt bezeichnen, zum anderen muss man sagen das wie ich neulich lesen durfte, mehrere Nahfahren der Inka an der Restauration von Tempelanlagen und Städten die zu ihrem Kulturerbe gehören!

Gut bei uns gibt es keine Kelten und Römer mehr die die instandgestetzen Bauten der Kirchen und sonstigen Bauwerke bewundert und in ehren hält, jedoch und das muss ich vehement sagen: So grausam eine Kultur auch war, sie hat Spuren hinterlassen die uns heute noch beschäftigen. Die Frage die ich HIER anbringe ist: Was werden wir hinterlassen ausser strahlenden Müll aus unseren Energieproduktionsstätten?


Ob Avatar anregt dem entgegen zu wirken kann ich nur sagen dass es für jene die mitdenken ohnehin kein Handlungfeld ergibt und dem Rest wird die Unterhaltung nach altbekanntem Schema auffallen aber sonst würde die Grafik beeindrucken. Wir sind bereits so abgestumpft das die meisten nur noch für sich etwas tun und denken aus Angst etwas zu verlieren was man nur zum Schein hat: Ein sicheres Leben.

Doch zeigt der Film ja auch das gerade Fortschritt und Eroberung, was bei uns noch aussteht da wir ja erst mal Mond und Mars seiner Erze berauben wollen, Hand in Hand geht. >Bewegung ist Leben, Stagnation ist tot< könnte man hier anbringen aber eines sollten wir niemals vergessen: Chaos ist allgegenwärtig, Friede ist die Anstrengung gegen den Kreislauf des Natürlichen zu arbeiten! Was nicht heissen soll das Friede schlecht ist aber.. Was für den einen Frieden ist... mag für den anderen Frechheit sein... und so weiter und so fort! Jedem Menschen Recht getan ist eine Kunst die niemand kann! :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: So Jan 10, 2010 02:57 
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Hmm, woher habt ihr denn die Informationen? Ich hab vor einigen Monaten eine Doku im TV gesehen, wo es um Archäologie in Südamerika ging. Die Expedition hatte einen "Begleiter" dabei, der aber eigentlich ein Polizist war, der drauf aufpassen sollte, dass sie nichts mitnehmen. Die haben da so Löcher in der Erde gezeigt, die zu verschütteten Tempeln im Urwald führten. Leider war da aber kaum noch was zu holen, weil die Einheimischen aus der Umgebung alles geplündert hatten. Der Polizist sprach mit einigen der Einheimischen, die da in der Nähe lebten darüber und fragte nach. Aber da hatte natürlich keiner was gesehen. An einem anderen Ort waren deutsche Wissenschaftler, die einen Tempel ausgruben. Sie hatten dafür Einheimische für Ausgrabungen angestellt, die sonst nur als Bauern lebten und froh waren, mit dem verdienten Geld mal etwas Fleisch kaufen zu können. An einem dritten Ort in Peru zeigten sie eine Anhöhe, wo ganz viele Mumienreste lagen. Die Einheimischen hatten sie ausgegraben, das wertvollste eingesammelt und verkauft und den Rest einfach hingeworfen. Ein Ausländer hat dort in der Nähe über einer Ausgrabungsstätte ein Museum errichtet, nur um den Einheimischen die Kultur ihrer Vorfahren näher zu bringen, weil die sonst wohl gar nichts drüber wüssten. Dann wurde ein Gebäude eines staatlichen Museums gezeigt, wo eine tiefgefrorene Mumienfrau lagerte, die von südamerikanischen Wissenschaftlern gefunden wurde. Das Museum hat sie aber an einen amerikanischen TV Sender verkauft, was von den deutschen Wissenschaftlern vor Ort stark kritisiert wurde.

Zitat:
Ob Avatar anregt dem entgegen zu wirken kann ich nur sagen dass es für jene die mitdenken ohnehin kein Handlungfeld ergibt und dem Rest wird die Unterhaltung nach altbekanntem Schema auffallen aber sonst würde die Grafik beeindrucken. Wir sind bereits so abgestumpft das die meisten nur noch für sich etwas tun und denken aus Angst etwas zu verlieren was man nur zum Schein hat: Ein sicheres Leben.

Das ist leider derzeit so, ja. Aber in einigen Jahren werden die Rohstoffe knapp und ich glaube nicht, dass man die so schnell mit welchen aus dem All ersetzen kann, sodass das wirtschaftlich ist. Dadurch und durch mehr Naturkatastrophen wird es einfach zu einem Umdenken und Umrüsten auf ressourcenschonendere Verfahren kommen müssen, damit der Einzelne überleben kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: So Jan 10, 2010 11:08 
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Ich habe das in einer relativ neuen TV Doku gesehen. Aber leider ist das Plündern von historischen Stätten heutzutage leider Gang und Gebe und was mich dabei am traurigsten stimmt ist das diese Plünderungen meist von der "Zivilisierten Welt" in Auftrag gegen werden. Man kann sich wunderbar ansehen was die Amerikaner in Babylon angestellt haben als sie in den Irak eingefallen sind. Dort wurden amerikanische Soldaten beauftragt für "Kunsthändler" Sachen aus den Ausgrabungsstätten von Babylon mitgehen zu lassen, mal abgesehen davon das sie mit ihren Panzern eh das meiste zerstörten. Aber man sollte gerade bei Mittel- und Südamerika nicht von einigen auf alle schließen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: So Jan 31, 2010 17:32 
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Also das die Handlung kitschig ist wundert einen spätestens dann nicht mehr, wenn man weiß, dass sie aus einem Disney-Film geklaut ist. ^^

http://www.theweek.com/article/index/10 ... hup_videos

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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: So Jan 31, 2010 18:01 
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Das war aber schon vorher klar und ist ehrlich gesagt nichts neues.

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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: Mi Mär 03, 2010 18:48 
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Ich hab ihn mir nun doch mal in 3D angeschaut.
Fand die Technik aber ehrlich gesagt überhaupt nicht besser als in anderen 3D-Filmen. Da haben sie viel zu wenig draus gemacht, finde ich. Das war z.B. in Final Destination, der letztes Jahr lief, um ein Vielfaches besser. Da kam der 3D-Effekt viel "realistischer" rüber (dass also das Geschehen richtig mit in den Zuschauerraum eindringt) - da gab es in Avatar nur ein oder zwei Szenen, die da wirklich mithalten konnten. War schon ganz nett, aber nun nicht wirklich überwältigend.

Naja, und der Film an sich...war etwas sehr langatmig (hätte man auch alles in der Hälfte der Zeit erzählen können), aber dennoch unterhaltsam. Zum Ende hin wurde es aber doch sehr absurd und nicht wirklich nachvollziehbar. Als der Baum gesprengt wurde um umgestürzt ist, wäre es eigentlich das "perfekte" Ende gewesen. Dieses aufgesetzte Happy End macht den ganzen Film irgendwie austauschbar.

Der Film ist schon nicht schlecht gemacht, kann man sich durchaus mal anschauen. Aber diesen ganzen Hype, der darum gemacht wurde und wird, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: Do Mär 04, 2010 01:45 
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Welche Technik hat das Kino, wo Du warst, denn eingesetzt? Wars ne Brille mit rot/grün oder sone Art Sonnenbrille mit leicht abgedunkelten Gläsern? Das Ergebnis ist ja sehr stark abhängig davon.

Liste der 3D Kinos

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 Betreff des Beitrags: Re: Avatar - Aufbruch nach Pandora (3D)
BeitragVerfasst: Fr Mär 05, 2010 00:09 
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Is schon ein richtiges mit so ner schicken Sonnenbrille. :D
Solche Rot-Grün-Brillen hab ich das letzte Mal vor 15 Jahren in nem Mickey Mouse Heft gesehen, glaube ich. Wusste gar nicht, dass es sowas noch gibt.

Ich geh auch immer in das gleiche Kino - da kann man die Filme ganz gut vergleichen.

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