Zitat:
Tlar schrieb: Schuldig waren die Inka, die Azteken und auch die Spanier. Klar hatten sie auch andere Leistungen, aber letztlich waren sie alle Eroberer. Die von Dir genannte "Eingliederung" bestand aus Unterwerfung und Töten und nicht etwa freundlich fragen.
Ich lass mal dieses störende Wort "Schuldig" aussen vor.
Sie hatten alle ihre Licht und Schattenseiten! Und Eroberer waren sie JA das waren zu der Zeit alle, davor hab es sie und HEUTE gibt es sie genauso.
Das sich die "Zivilisation" wie du sie so schön nennst sich damals auch schon in Europa schimpfte und diskutiert wurde ob es schlimm ist jene die nicht gleich dem anderen sind zu töten.... nun.. etwas freundlich fragen hat noch nie jemand weiter gebracht wenn man etwas schaffen wollten.
Denn siehe man sich die heutige große Gefahr an.. Klimakatastrophe... da kommen Staatsvertreter von nah und fern diskutieren und reden "zivilisiert" um etwas zu erreichen was.... die Zukunft der Menschen auf der Erde betrifft und fragen freundlich wer mitmacht.... da aber jeder die Hand auf hält anstelle für etwas gemeinsames einzustehen..... wird wieder abgereist und schlägt die Möglichkeit mehr zu sein als jetzt und auch weiter zu existieren bis die Amtszeit endet aus.
Damals wurde viel getötet auch weil jene Menschen das Leben anders sahen als wir heute ja. Es war rauher und direkter und gern nahm man sich was man wollte auch mit Gewalt! Aber das war VOR den Inkas, Mayas, Azteken und Spaniern so... das war schon vor der Antike so und heute ...ist es immernoch so auch wenn Menschen die von Frieden träumen das nicht anerkennen wollen!
Zivilisiert ist nicht friedlich! Zivilisiert ist jemanden etwas aus der Tasche ziehen ohne das der andere es bemerkt! Der Hochmut der die Zivilisation mit sich bringt, haben schon Völker in der Antike gekostet und wir lernen und lesen von den Ägyptern, den Griechen, den Babyloniern und den Römern. Und genau dieser Hochmut wird auch unser Volk heute fällen!
Denn heute braucht man kein Schwert mehr um sich zu nehmen was einem nicht gehört, dazu gibt es heute Anwälte....
Um sich etwas zu sichern, patentiert man es sich... kauft Immobilien und der gleichen Dinge.
Um als Staat etwas durchzusetzen, braucht man heute keine Gewalt mehr.. man macht es einfach...und stellt sich dumm.
Mag sein das wir keine Menschen an einem Altar opfern.... Existenzen werden dennoch viel leichter zerstört indem man ein paar tausend Leute entlässt um an der Börse einen guten Stand zu machen.
Wir glauben wie die Maya auch nicht das morgen die Welt untergeht und haben deswegen Angst.... und opfern Menschen.. nein... wir sind schon so abgestumpft das wir wissen, der nächste Tag kommt und es wird sich nichts ändern ausser ein großer Knall verschreckt die Schwachen die gelernt haben die Starken zu kontrollieren. Unnd wenn dieser Knall kommt bricht das Kartenhaus "Zivilisation in einer demokratischen Republik" zusammen.
Ach ja und was "Eingliederung" angeht... Die schafften das was bei uns Integration genannt wurde! Mag sein das anfänglich Blut floss der Unterschied zu heute ist : Bei uns floss anfangs kein Blut... aber wer weis.. vielleicht in der 3. bzw 4. Generation fliest es! Genau dann wenn die die das angezettelt haben unter der Erde liegen. Bei den Inkas Beispielsweise führte das zu beeindruckenden Städten und zu einem Volk das sich gern an sein Erbe erinnert.
Da kann ich nur fragen: Und wir? Tun wir das auch?